
Loslassen, verabschieden und bewahren
Der Abschied & Tod
Loslassen
Der letzte Atemzug, ein letztes Mal Hände halten und dann - loslassen. Abschied nehmen gehört im Leben zu den schwersten Momenten. Oftmals liegen Freud und Leid nahe beieinander. Auch wenn diese Zeit schon lange erahnt wurde, so ist das Zurückbleiben immer schmerzlich und unvorbereitet.
Der Tod eines nahestehenden Menschen verändert das ganze Leben. In kurzer Zeit und in extremer emotionaler Belastung müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden: Soll es eine Feuer- oder eine Erdbestattung werden? Sarg oder Urne? Sollen Traueranzeigen verschickt werden oder eine Anzeige in der Zeitung erscheinen? Wie wird der Grabstein eines Tages aussehen? Was ist wichtig für das Gespräch mit dem/der Pfarrer:in? Viele Fragen beantwortet Ihnen Ihr Bestattungsinstitut und nimmt, nach Wunsch, mit uns Kontakt auf. Wir melden uns danach umgehend bei Ihnen.

Abschied nehmen
Kirchliche Rituale können dabei helfen, Abschied zu nehmen und Sie auf Ihrem Weg der inneren Trauer unterstützen. In manchen Gemeinden ist es üblich, die Verstorbenen am Sterbebett auszusegnen. Vor oder nach der Bestattung auf dem Friedhof findet ein Gottesdienst statt, der das Leben des Verstorbenen in den Blick nimmt und in die Hände Gottes gibt. Bei einer Einäscherung kann der Gottesdienst gehalten werden, bevor der Sarg zum Krematorium gebracht wird. Die Urnenbeisetzung findet dann meist im kleineren Kreis statt.
Wir nehmen gemeinsam mit Ihnen in einem feierlichen Gottesdienst oder am Grab Abschied und begleiten Sie in der Zeit der Trauer.
"Meine Zeit steht in deinen Händen." Psalm 31, Vers 16
Begleitung
Egal, ob Sie selbst einen Angehörigen verloren haben, sich auf das Sterben und den Tod vorbereiten möchten oder den Verlust eines nahestehenden Menschen nicht überwinden können. Wir sind für Sie ansprechbar.
Wenn Sie eine seelsorgliche Begleitung oder ein Gespräch wünschen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Am einfachsten geht dies über unser zentrales Pfarramt. Unter der Telefonnummer des Pfarrbüros erreichen Sie auch am Wochenende die Ansage einer Notfallhandy-Nummer, über die Sie direkt mit einem/einer Seelsorger:in sprechen können.


